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Donnerstag, 13. Februar 2014

Insta-Momente im Januar


Huch…schon beinahe Mitte Februar?! Ja ich bin ein wenig spät dran, doch die beliebtesten Fotos im Januar aus meiner Instagram-Galerie möchte ich euch nicht vorenthalten. Das Jahr hat schön und gelassen begonnen und ich bin gespannt wie es weitergeht. Das folgende Gedicht ist von Erich Kästner. Er hat 1955 für jeden Monat eins geschrieben und sie sind so wunderbar melancholisch:

Das Jahr ist klein und liegt noch in der Wiege. 
Der Weihnachtsmann ging heim in seinen Wald. 
Doch riecht es noch nach Krapfen auf der Stiege. 
Das Jahr ist klein und liegt noch in der Wiege. 
Man steht am Fenster und wird langsam alt.
 
Die Amseln frieren. 
Und die Krähen darben. 
Und auch der Mensch hat seine liebe Not.
Die leeren Felder sehnen sich nach Garben. 
Die Welt ist schwarz und weiß und ohne Farben. 
Und wär so gerne gelb und blau und rot.
 
Umringt von Kindern wie der Rattenfänger, 
tanzt auf dem Eise stolz der Januar. 
Der Bussard zieht die Kreise eng und enger. 
Es heißt, die Tage würden wieder länger. 
Man merkt es nicht. Und es ist trotzdem wahr.
 
Die Wolken bringen Schnee aus fremden Ländern. 
Und niemand hält sie auf und fordert Zoll. 
Silvester hörte man’s auf allen Sendern, 
dass sich auch unterm Himmel manches ändern 
und, außer uns, viel besser werden soll.
 
Das Jahr ist klein und liegt noch in der Wiege. 
Und ist doch hunderttausend Jahre alt. 
Es träumt von Frieden. Oder träumt’s vom Kriege? 
Das Jahr ist klein und liegt noch in der Wiege. 
Und stirbt in einem Jahr. Und das ist bald.
 

Donnerstag, 23. Januar 2014

10 Dinge die ich liebe



Auf Instagram wurde ich gebeten zehn Dinge zu nennen, die ich liebe. 
Es gibt wirklich viele Dinge die ich liebe, daher werde ich euch bestimmt bald noch ein paar weitere nennen! :-)

Hier sind also erstmal zehn Dinge die ich liebe:


• meine Familie und die gemeinsame Zeit wenn wir alle zusammen sind

• Das Farben-/Licht-Schauspiel am Himmel, mit Sonne, Wolken, Mond und Sternen 

• Spaziergänge im Wald, über Felder, am Meer.

• Sommerwind, der über Kornfelder streicht und die Bäume im Wald rauschen lässt.

• Den Duft von Stroh, Heu und Pferden im Stall.

• Sommerregen und den darauf folgenden Moment wenn es aufgehört hat und ein feuchtwarmer, erdiger Duft in der Luft hängt.

• Das Finden und Sammeln von Meerglas an Stränden.

• Den Duft und Geschmack von Gewürzen, besonders den von Zimt und Vanille.

• Schneeflocken, wenn sie langsam vom Himmel auf die Erde gleiten und  man einzelne Flocken betrachten kann, weil jede für sich so unglaublich schön und einzigartig ist.

• Märchenbücher, besonders wenn sie auch noch wunderschön illustriert sind.

Auf Instagram habe ich einige meiner Follower nach ihren zehn Dingen die sie lieben gefragt. Wenn ihr mögt, verratet mir doch auch hier Eure.
 
Alles Liebe
 
Nadia

Sonntag, 19. Januar 2014

Wenn Träume fliegen lernen


Das Bloggen habe ich mal wieder ein wenig vernachlässigt, dafür bin ich auf Instagram um einiges aktiver unterwegs, also was tun? 
Nun, ich werde auch im Blog meine Insta-Bilder zeigen, bei denen es um Familie, gesundes und teilweise veganes Essen, Schlank im Schlaf-Ernährung nach Dr. Pape und ein wenig Poesie geht. Habt ihr Lust? Dann auf ins Abenteuerland!

Der Text zum Bild:
Mein Herzmann und ich wollten gestern im TV erst "Sieben Leben" schauen. Wir haben den im Kino und auch schon mehrmals im TV gesehen, doch ich wollte nicht wieder am Ende so weinen müssen...
Also schauten wir "Wenn Träume fliegen lernen" und am Ende liefen mir dann doch die Tränen... Mama-Hormone ;-)

Habt einen schönen Sonntag 💙

Liebe Grüße  
Nadia

Donnerstag, 14. November 2013

Artischocken-Kurkuma-Reis


Wir probieren momentan ständig neue Rezepte aus und als mein Mann (der früher immer viel und gerne Fleisch gegessen hat) plötzlich mit "Vegan for Fun" von Attilla Hildmann um die Ecke kam, war ich schon sehr überrascht. Zum einen von meinem Mann und zum anderen von dem Buch. 
Zwangsweise verzichtete ich ja, wie im vorherigen Post berichtet, von Heute auf Morgen auf sämtliche Kuhmilch-Produkte und Lebensmittel die Milchbestandteile enthielten. Drei Monate, die zeitweise die reinste Hölle waren, weil ich vorher ein regelrechter Milch-Junkie war und mir irgendwann die Alternativen und die Abwechslung fehlten und mir somit fast der Genuss und Spaß am Essen verloren ging. Hätte ich nur damals dieses Buch gehabt! 

Mir gefällt auch die Einstellung des Autors, der sagt: "Jede vegane Mahlzeit hilft - dem Einzelnen und uns allen. Mir geht es darum, möglichst viele Menschen dafür zu begeistern."
Das ist ihm gelungen, jedenfalls können auch wir das Buch wirklich weiterempfehlen. So locker und tolerant er das Thema angeht, habe ich es bisher selten erlebt. Wie mir auch einige Leserinnen auf den letzten Post bestätigten gibt es ständig Diskussionen, wenn man sich als Vegetarier oder Veganer outet, obwohl sie selbst niemanden für seine Ernährung verurteilen, selbst wenn er tierische Lebensmittel isst. 
Jedem das seine, nur sollte man sich bewusst machen, was man einkauft und am Ende auf dem Teller bzw. im Bauch landet und das man ggf. selbst mit seinen Gewohnheiten und seinem Verhalten  die Lebensmittelskandale und die Massentierhaltung unterstützt.
Wie schon gesagt, bei unseren Lebensmitteln ist auch nicht jedes Obst, Gemüse oder Getreideprodukt Bio, doch unser Ziel ist es, dass jedes tierische Produkt von Bio-Qualität ist oder es durch eine vegane Alternative ersetzt wird.  

Jedenfalls war ich so begeistert von den Rezepten aus "Vegan for Fun", sodass ich gleich am nächsten Tag unsere herkömmlichen Kochbücher durchstöberte und feststellte, dass vegan kochen gar nicht so schwer ist, es erfordert einfach nur ein Umdenken! Nun freue ich mich schon auf unseren nächsten Einkauf, da wird wohl einiges Neues im Einkaufskorb landen.
In einem der Kochbücher fand ich ein einfaches Rezept mit Artischockenherzen, ließ das Fleisch weg und ersetzte einige der Zutaten durch pflanzliche. So entstand das folgende Rezept:



Artischocken-Kurkuma-Reis (3-4 Portionen) 

250 g Reis
1 Dose Artischockenherzen (240 g)
1 EL Rapsöl
1 EL gehackte Petersilie 
1 EL gehackter Basilikum 
1 TL Kurkuma  
Salz
3-4 EL Kürbis-, Sonnenblumen- und Pinienkerne

1. Den Reis nach Packungsanweisung in leicht gesalzenem Wasser kochen. 
2. In der Zwischenzeit, die Artischockenherzen achteln.
3. Wenn der Reis fertig ist, ggf. restliches Wasser abgießen und den Topf wieder zurück auf den Herd stellen. Rapsöl und Kurkuma hinzufügen und den Reis ca. 2 Minuten dünsten.
4. Die Artischocken untermischen und 5 Minuten erwärmen.
5. Für das Topping die gemischten Kerne in einer Pfanne (ohne Fett) unter mehrmaligem Wenden rösten, bis die Kerne eine leicht goldbraune Farbe annehmen und anfangen zu duften.
6. Den Reis servieren und wer mag kann seine Portion mit den gerösteten Kernen* bestreuen. 
 
* Für die kleine Miss, mit ihren sieben Zähnen, war das noch nichts und der  Junior war vom "Körnerfutter" nicht sehr angetan. Der weiß nicht welches Geschmackserlebnis ihm da entgangen ist!Egal, so blieb mehr für mich... ;-)

Freitag, 8. November 2013

Ernährugsumstellung, Bio und Quinoa mit roten Äpfeln

 
 
Vor über einem Jahr habe ich von ein auf den anderen Tag angefangen meine Ernährung umzustellen, da sich im letzten Drittel meiner Schwangerschaft, starke Symptome von Unverträglich zeigten, nachdem ich Kuhmilch, Butter oder Sahne verzehrt hatte. Daraufhin nahm ich ganze drei Monate lang kein einziges Milchprodukt bzw. irgendein Produkt zu mir, das Milch, Milchzucker usw. enthielt. Das war anfangs ziemlich frustrierend, doch dann entdeckte ich Pflanzenmagerine, Sojamilch und nach und nach andere Soja-Produkte für mich. Später kamen dann auch wieder Quark, Buttermilch und ab und an lactosefreie Kuh-Milch hinzu, jedoch in Maßen.   
 
Da ich mich immer mehr mit dem Thema Ernährung auseinandersetzte, verringerten wir auch unseren Fleischkonsum. Seitdem ich seit September überhaupt kein Fleisch mehr esse (kann ich übrigens nicht mehr, seitdem ich den Dokumentar-Film "Earthlings" gesehen habe, bei dem unter anderem der Schauspieler  Joaquin Phoenix als Sprecher und der Musiker Moby für den Soundtrack mitgewirkt haben), hat auch mein Mann angefangen seine Ernährung zu überdenken. Mittlerweile essen er und die Kinder nur noch am Wochenende Fleisch und zudem überwiegend von Bioqualität.
 
Übrigens scheint es einen Unterschied zu machen ob ein Mann oder eine Frau Bioprodukte kauft und wo man sie kauft. Kauft man in der Stadt im Bioladen ist es völlig normal in Ruhe einzukaufen, sich die Produkte sorgfältig anzusehen und auszusuchen. Anders in den hier ländlich geprägten, örtlichen Läden. Seltsamerweise wird immer nur mein Mann angesprochen, wenn er Bioprodukte in den Einkaufswagen legt. So hat er sich schon so manchen Spruch oder vielsagenden Blick gefallen lassen müssen, wie z.B.:
"...das ist doch total überteuert..."
"...da steht zwar Bio drauf, aber sind sie sich sicher, dass da auch Bio drin ist...?"
"...ah, sie gehören also zu dieser Generation, die diese Bioprodukte kauft..." 
"... also ich könnte mir das ja nicht leisten ... Schatz, packst du mal bitte drei von den *superbilligen* 200g Salami-Packungen ein...?" (wovon dann entweder die Hälfte im Müll oder auf der Hüfte landet).
 Mir ist es egal, ob jemand dick oder dünn ist, darum geht's nicht. Nur warum machen sich anscheinend immer noch so viele Leute keine Gedanken darüber woher die Lebensmittel kommen und wie sie zusammengesetzt sind?  Wie die Tiere leben und sterben, die für unseren enormen Konsum z.B. von Milch, Eiern und Fleisch ihre Gesundheit und ihr Leben lassen. 
Früher gab es auch nur am Wochenende oder zu besonderen Anlässen Fleisch, als viele noch selbst geschlachtet haben oder sich die Wurst vom Schlachter im Ort holten.  Und würdet ihr es zulassen, das man euch euer Neugeborenes nach nur einem Tag wegnimmt, damit ihr mit eurer Milch andere ernähren könnt? Solche Fragen beschäftigen mich Momentan häufiger.
Bei uns ist es jedenfalls so, dass wir im Gegensatz zu Früher mehr frische Lebensmittel und Bio kaufen und dennoch nicht wesentlich mehr Ausgaben für Lebensmittel und zudem auch noch weniger Müll (Lebensmittel, Umverpackungen) als vorher haben.
Was sind denn eure Erfahrungen dazu?
 
 
Seit der Ernährungsumstellung bin ich  immer auf der Suche nach neuen Leckereien.  Auf Instagram habe ich euch ja schon vor einigen Tagen meine neueste Entdeckung gezeigt und bin damit wohl eine der Letzten, die noch nicht mit dem unglaublich vielseitigen Quinoa experimentiert hat. Nun, besser spät als nie! Immer wieder fand ich toll klingende Rezepte mit Quinoa, mal süß, mal herzhaft und alles dazwischen! Das Korn der Inkas, 2013 - Das Jahr der Quinoa, glutenfrei, übertrifft mit seinem Gehalt an Eiweiß, Magnesium und Eisen sogar dem gängiger Getreidearten... Das macht neugierig und klingt spannend, oder? 

Dann wurde ich zwar vor einiger Zeit im Bioladen fündig, nur im Einkaufskorb landete das verheißungsvolle Korn letztendlich nicht und darüber ärgerte ich mich später sehr. Beim nächsten Einkauf konnte ich mich nicht mehr zurückhalten und probierte es dann auch sofort Zuhause aus. Dabei heraus kam folgendes Rezept, von dem nicht nur ich sondern auch die Kinder ganz angetan waren. Was mir mal wieder zeigte, dass man öfter mal etwas neues ausprobieren sollte.
 

Quinoa mit roten Äpfeln (2 Portionen)

160g Quinoa
1 roter Apfel
1 Granatapfel
40g Rosinen 
40g gehackte Mandeln
Agavendicksaft, zum Süßen nach Bedarf 

1. Quinoa nach Packungsanweisung garen.
2. Den Apfel achteln, entkernen und in mundgerechte Stücke schneiden, mit den Rosinen mischen und ca. 5 Minuten vor Ende der Garzeit unter das Quinoa mengen.
3. In der Zwischenzeit den Granatapfel schälen (siehe Tipp).
4. Das fertig gegarte Quinoa mit den Granatapfelkernen, Rosinen und gehackten Mandeln vermengen. Zum Schluss nach Bedarf mit Agavendicksaft süßen.
 
***
Tipp
Damit ihr nicht euch und die Küche mit dem rotfärbenden Saft bespritzt, gibt es eine tolle Möglichkeit.

1. Eine Schüssel mit kaltem Wasser füllen.
2. Den Granatapfel über der Schüssel halten und vom Blütenansatz beginnend die Schale des Granatapfels oberflächlich vierteln (ohne dabei die Kerne zu zerschneiden).
3. Den Blütenansatz abschneiden und/oder von oben ein Kreuz hineinschneiden.
4. Mit beiden Daumen in den Blütenansatz hineindrücken und dann den Granatapfel in mehrere Teile auseinanderbrechen. Danach lassen sich die Granatapfelkerne ganz leicht von der Schale lösen.
5. Die Kerne sinken auf den Boden der Schüssel. Die evtl. mit hineinfallenden weißen Häutchen schwimmen auf der Wasseroberfläche, diese abschöpfen, das Wasser abgießen und übrig bleiben nur die Kerne!
***
 
Habt ihr euch auch schon an  Quinoa herangetraut und wenn ja, wie schmeckt es euch am Besten? Rezeptvorschläge nehme ich gern entgegen! ;-)

Montag, 4. November 2013

Willkommen im



Hallo ihr Lieben, 
lange habe ich nichts von mir hören lassen und nun vertraue ich einfach darauf das noch hier und da jemand ist, der diesen Blog verfolgt. Der Grund der langen Abwesenheit war nämlich nicht wirklich schön. 
Wie das Leben so spielt, kommt es bekanntlich immer anders als man denkt, so auch am Tag meines letzten Post's. Da wünschte ich euch noch ein schönes Wochenende und wollte danach selbst mit den Kindern und dem Hund fröhlich und entspannt ins Wochenende starten. So stiegen wir ins Auto, die Kinder schliefen sogleich ein, doch nach nichtmal zehn Minuten auf der Landstraße krachten wir mit ungebremsten 70 km/h in ein anderes Auto, das mir die Vorfahrt genommen hatte... 

Um es vorweg zu nehmen, uns ist bis auf Schock, Schleudertrauma, Gehirnerschütterung, einigen Prellungen und blauen Flecken glücklicherweise nicht viel passiert nur das Auto war hinüber und auch das ist mittlerweile durch ein besseres ersetzt, denn nun fahren wir mit Erdgas. :-)
 So endete das Wochenende jedenfalls im Krankenhaus und danach brauchten wir Zeit um uns gänzlich von diesem Schreckerlebnis zu erholen. 

Als ich mich das erste Mal nach dem Unfall wieder selbst hinter das Steuer setzte, dachte ich das wird nie wieder was... So verkrampft und nervös bin ich nichtmal in meiner ersten Fahrstunde gefahren! 
Nicht viel besser verliefen Spaziergänge und jegliche Art von Unternehmungen,  die wir draußen unternahmen. Der Hund bellte plötzlich alles und jeden an und war kaum zu beruhigen, der Junior reagierte panisch auf Autos und auch ich selbst konnte mich keine Minute entspannen, war unruhig und ängstlich, da ich jederzeit mit einem Auto rechnete, obwohl wir sehr ländlich und ruhig wohnen. Nur unsere Kleine hat das Ganze anscheinend am besten überstanden. Jedenfalls fing sie im Krankenhaus am Entlassungstag das Krabbeln an und ist seitdem unsere Chaos-Queen! :-)
 
Wirklich besser wurde es erst nach einem Besuch bei unserem Kinderarzt. Da wurde mir klar, das ich an mir (als Mama und Bezugsperson) arbeiten musste, um wieder ruhiger und gelassener zu werden, sodass sich auch wieder die Kinder und der Hund entspannt und sicher fühlen können.

Einfach war es nicht, doch besonders mein Mann war in dieser anstrengenden Zeit sehr liebevoll, geduldig und aufmunternd. Mittlerweile fahre ich wieder angstfrei Auto und kann auch wieder alleine mit Hund und Kindern spazieren gehen, obwohl mir dabei immer noch etwas unbehaglich ist. Der Junior hat nun etwas mehr Respekt vor Autos und der Hund bellt hin und wieder immer noch jemanden an, jedoch nicht mehr so unbeherrscht und wild, ggf. werden wir uns nochmal Hilfe von einer Hundeschule holen. 
Zudem haben wir uns entschlossen umzuziehen und sind nun auf der Suche nach einem hübschen Heim mit Garten, näher an Familie und Freunde und nicht ganz so ländlich wie momentan.
 
Nun denn... der November hat begonnen, es ist kalt, nass, windig, melancholisch... Und dennoch nicht trostlos, denn draußen macht das Hüpfen in Pfützen und das Spazieren gehen durch raschelndes Laub Spaß und drinnen wird es wieder mit einem Buch und Decke auf der Couch, warmen Tee und Kakao, leuchtenden Kerzen und leckeren Keksen gemütlich und das Beste überhaupt: unsere kleine Miss feiert in diesem Monat ihren ersten Geburtstag! 
Momentan sind bei ihr alle vier Eckzähne unterwegs, sie kann kurz alleine und ohne festhalten stehen, läuft mit festhalten am Couchtisch entlang und sagt Mama, Papa, ja, Boppe (unser Hund Bosse), heiß (Backofen, Spülmaschine, warme Mahlzeiten), ei (Tiere oder Gesichter vertrauter Menschen streicheln), jühüüs (sie meint tschüss und winkt dabei fröhlich). Kaum zu fassen... Wie konnte die Zeit nur wieder einmal so schnell verfliegen? 
 
Also ich hoffe diesmal wirklich, dass wir alle einen schönen Monat erleben und werde mich beim nächsten Mal vielleicht mit einem leckeren Rezept zurück melden. Allerdings ab sofort fleischlos, denn das hat sich hier ebenfalls geändert... Ja, hier ist wirklich viel passiert! ;-)

Freitag, 16. August 2013

Blogpause ade und nimmermüde Kinder

 
  
 
Hallo ihr Lieben, schön das ihr noch da seid und sogar noch einige neue Leser hinzugekommen sind, herzlich willkommen und vielen Dank! ♥
 
Es gab schon besorgte Anfragen, keine Sorge alles ist gut! Die völlig ungeplante Blogpause fiel nur viel zu lang aus und Gründe dafür gab es viele. Es begann mit nimmermüden Kindern. Plötzlich machte der Junior keinen Mittagsschlaf mehr und die kleine Miss benötigte auch nur noch ein halbstündiges Nickerchen.  Es wäre traumhaft gewesen, wenn die Zwei dann früh am Abend hundemüde und seelig eingeschlafen wären! Doch die kleine Miss schlief nur noch beim Stillen ein und der Junior war wie ein Duracell-Hase... Mir dagegen fielen oft sofort die Augen zu, sobald ich im Bett lag. Die Zeiten mittags und abends hatte ich sonst genutzt um Blogposts vorzubereiten. Dann folgte ein kranker Kater, viele Tierarztbesuche, das wundervoll sonnige Wetter, viele Unternehmungen, Urlaubsplanung und einige unschöne und schöne Ereignisse.
Doch heute bin ich seit 3.30 Uhr wach. Die kleine Miss schlief sehr unruhig und irgendwann war ich so wach, dass einfach nicht mehr an Schlaf zu denken war. Also schmiss ich den Laptop an und dachte jetzt oder nie... :-) 
 
Übrigens seit gestern krabbelt die kleine Miss! Sie war in den letzten Wochen schon sehr aktiv unterwegs, doch das war eher eine Mischung aus rollen, robben und drehen, außerdem zieht sich seit einigen Tagen überall hoch und so war es nur noch eine Frage der Zeit. Mein Baby wird groß... viel zu schnell!
In den letzten Wochen hat sie sich wahnsinnig weiterentwickelt. Sie kann sich selbst hinsetzten, sie sitzt daher nun auch vorne im Einkaufswagen und hat wahnsinnigen Spaß dabei, weil es soviel zu sehen gibt! Sie klatscht sehr gerne und oft in die Hände, besonders wenn Musik läuft oder wenn ihr "Backe, backe Kuchen" und andere Lieder vorgesungen werden oder ihr etwas besonders gefällt. Sie trinkt mit ein wenig Hilfe aus einem Becher und sie liebt Kuscheltiere!
Der Junior hatte in ihrem Alter damals so gar kein Interesse an mitklatschen und Kuscheltieren. Mittlerweile fallen mir bei beiden wirklich einige Unterschiede auf und obwohl wir nicht nach typisch Junge und typisch Mädchen erziehen, sind manche Verhaltensweisen wohl doch irgendwie "vorprogrammiert".
 
Die beiden sind mein größtes Glück! Denn auch wenn es anstrengende Zeiten und unschöne Ereignisse gibt,  die vielen schönen Momente, ihr Kinderlachen, die Phantasie des Juniors beim Spielen, tanzen, "Kuckkuck" spielen, Kissenschlachten, die Freude darüber wenn ihnen etwas endlich gelingt, wie z.B. aus einem Strohhalm trinken, Seifenblasen pusten, aus einem Becher trinken, krabbeln... das ist faszinierend, gibt Kraft und macht glücklich!
 
Somit wünsche ich euch ein wundervolles und hoffentlich sonniges Wochenende!
 
Alles Liebe
 
Nadia

Samstag, 29. Juni 2013

Musik #1 - 15 Songs im Juni













Hier kannst du die Songs anhören: Spotify

  1. Bastille - Pompeii
  2. Wankelmut & Emma Louise - My Head Is A Jungle
  3. Tom Odell - Another Love
  4. Tim Benzko - Am Seidenden Faden
  5. The Police - Roxanne
  6. Ellie Goulding - Lights
  7. Bruno Mars - Treasure
  8. Florence and the Machine - You've Got The Love
  9. Justin Timberlake - Mirrors
  10. Pink, Nate Ruess - Just Give Me A Reason
  11. Daft Punk, Pharrell Williams - Get Lucky
  12. Lykke Li - Little Bit
  13. Udo Lindenberg, Jan Delay - Reeperbahn 2011
  14. Max Herre, CRO, Clueso - Fühlt sich wie fliegen an
  15. Robert Thicke, T.I., Pharrell Williams - Blurred Lines
Und was habt ihr im Juni gehört?

Dienstag, 11. Juni 2013

Helden des Alltags

 
Mein heutiger Held ist momentan eher der Held der kleinen Miss. Denn ich dachte mir das ich Euch an dieser Stelle auch hin und wieder mal die Helden zeige, die meinen Kindern den Alltags versüßen.
Übrigens hatte ich als Kind ebenfalls so einen Ball. Auch mit Wasser, bunten Perlen jedoch mit zwei kleinen Enten und den gibt es auch noch. Diesen Ball fand ich in einem Supermarkt, als der Junior auch so ca. ein halbes Jahr alt war. Auch er war gleich fasziniert von dem Ball und ist es auch heute noch.
 
Mehr Helden des Alltags gibt es bei RobotI liebt.

Freitag, 10. Mai 2013

Sonntagsspaziergang

 
 
 
Der Sonntag ist unser Familientag.  In der Woche arbeitet der Liebste oft lange oder ist auf Dienstreise. Und so bleiben wir sonntags mal länger gemütlich liegen, frühstücken ausgiebig und machen uns erst dann fertig für den Tag. Doch dann geht es los: Wir besuchen Familie, Freunde oder gehen spazieren. Wir lieben das Leben auf dem Land, genießen die Natur und Ruhe, tanken Kraft, erleben, sehen und entdecken die Welt mit allen Sinnen und Kinderaugen.
Den Wind im Haar, die warmen Sonnenstrahlen auf der Haut, das satte Grün der Wiesen und Bäume, das strahlende Blau des Himmels, die frische Luft, Vogelgezwitscher, summende Insekten, raschelnde Blätter, plätschernde Bäche... In der Natur kann man soviel erleben und gleichzeitig herrlich entspannen.
 
Gestern hatte ich euch ja schon einige Bilder gezeigt, eher luftig und blau. Doch bei den meisten Fotos habe ich mich auf die Augenhöhe des Juniors begeben und schon entgehen einem nicht die Insekten auf dem Teich, kleine Blumen und ein Vogelei zwischen Ästen am Bach oder ein Rehbock der über die Wiese springt.
Der Junior findet Spaziergänge immer sehr spannend und würde bei nahezu jedem Wetter stundenlang draußen bleiben, solange es nicht in Strömen regnet und eisigkalter Wind weht.
Doch jetzt im Mai ist das Wetter ja überwiegend warm und sonnig. Und so haben wir auch überhaupt nicht mehr auf die Zeit geachtet, bis die kleine Miss (sie hat die meiste Zeit in ihrem Kinderwagen geschlafen) wach wurde und Hunger hatte. Das Bobbycar verstauten wir im Korb des Kinderwagens, der Junior (mittlerweile doch müde) nahm Platz auf Papas Schultern und so ging es nach Hause.  
 
Inspiriert zu diesem Post wurde ich übrigens von Herr Bohne der, mit dem mittlerweile großen Mädchen und anderen Familienmitgliedern, von einem schönen und erholsamen Ausflug im Wald erzählte, schaut mal vorbei!
 
 
Und wie erlebt Ihr Euer Wochenende? Habt Ihr schon etwas geplant oder seid Ihr eher spontan?

Donnerstag, 9. Mai 2013

Hallo Mai!



 
Natur pur. Auch diese Fotos sind auf unserem Spaziergang am vergangenen Sonntag entstanden. Der Mai macht alles neu und das Grau und Braun der letzten Monate verschwindet endgültig.  Einer der schönsten Monate im Jahr, oder?
Manchmal kommt in mir die Poesie durch und dann entstehen Texte wie im ersten Bild. Das habe ich wohl von meiner Großmutter, sie hat oft Gedichte geschrieben. Vielleicht sollte ich mal auf dem Dachboden dannach stöbern gehen und auch sie ans Licht holen.
 
Wir haben heute übrigens einen sehr gemütlichen Tag Zuhause verbracht und jetzt gehen wir mit den Kindern nochmal raus: Sandkuchen backen, Kinderwagen schieben und Abendsonne genießen. Habt es schön!

Dienstag, 30. April 2013

Besondere Momente im März und April



Dieser Post ist ein wenig länger, denn heute gibt es die Momente des Monats im Doppelpack. Viel vergnügen!

März
Glücksmomente
  • Im März war der Opa Juniors Held, denn er wurde am Tag zig Mal erwähnt oder es wurde nach ihm zig Mal gefragt. Und wenn wir Oma und Opa besuchten oder wir von ihnen besucht wurden, ist der Junior vor Freude ausgeflippt und lief ihm mit "Opa-Opa-Rufen" entgegen.
  • Die kleine Miss lacht nun "Hahaha" und kann für einn kurzen Moment ihre Rassel halten.
  • Der Junior und die kleine Miss lachen sich ständig gegenseitig an.
  • Der Junior setzt sich gerne die Lesebrillen von Oma und Opa auf und sieht damit aus wie Schlaubi-Schlumpf. :-D
  • Die Oma kaufte dem Opa für den Winter einen Hut, weil sie ihn so "schick" fand. Der Einzige der mit ihr einer Meinung ist und damit auch spazieren geht ist der Junior. :-D
  • Der Junior spielte mit einem riesigen Karton vom Möbel-Schweden. Erst war es ein Versteck, dann ein Boot und dann eine Hundehütte. Der Junior kann ganz toll Hund spielen, er bellt, hechelt, schmeißt den Kopf in den Nacken und jault lauthals. Außerdem krabbelt er auf allen vieren und möchte immer mal wieder den Kopf gekrault/gestreichelt bekommen.
  • Junior und ich backten Schoko-Muffins und er durfte zum ersten Mal die Reste aus der Schüssel ausschlecken.
  • Der Junior sagt plötzlich viele neue Wörter: "Appel" (Apfel), "Eins", "Drei", "Hubär" (Hubschrauber), "Mund", "Müsse" (Mütze, Michel aus Lönneberga lässt grüßen), "Nase", "Ohr", "Rille" (Brille), "Terd" (Pferd), "Vier", "Zwei"
Schreckmomente
  • Siehe Chaosmomente (Nr. 2)
Chaosmomente
  • Der Junior hat sich von seinem Schnuller verabschiedet! Und das kam so: Ich hatte gerade das Bad geputzt und wollte nun im Wohnzimmer staubsaugen, als der Junior hereinkam. Er hatte zwei Schnuller in der Hand, seinen und einen von seiner Schwester (doch den benötigt sie eigentlich nicht). Jedenfalls erklärte ich ihm, dass ich mit dem Bad putzen fertig war und nun im Wohnzimmer weiter machen wollte. Erst kam er mit, doch als ich mit dem Staubsaugen anfing, ging er hinaus. Als ich ca. 15 Minuten später das Wohnzimmer wieder verlasse, kommt mir der Junior mit pitschnassen Füßen entgegen. Ein Blick ins Bad zeigt die Ursache: Eine riesige Wasserpfütze, direkt vor der Toilette... Zuerst schnappte ich mir den Junior, wechselte seine Kleidung und wusch ihm die Hände. Dann wischte ich das Wasser auf. Die WC-Bürste fehlte, aber nicht lange... ich fand sie in der Toilette wieder. Der Junior beobachtete ganz ruhig mein Tun und ich erklärte ihm das ich von seiner Aktion nicht wirklich begeistert war, doch dann hielt ich inne... wo waren die Schnuller? Als erstes schaute ich mich im Badezimmer um, dann blickte ich nochmals in die Toilette. Der Junior stellte sich neben mich, schaute ebenfalls hinein und sagte "Tschüüüs" und fing an zu winken...
  • Der Junior hatte aus einer Laune heraus unseren Hund rausgelassen. Doch dann hat er gemerkt, dass die Idee wohl doch nicht so toll  war und wollte ihn wieder einfangen.  Also lief er, nach dem Hund rufend, hinterher. Ich hatte gerade die kleine Miss gewickelt und hörte seine Rufe, schnell legte ich die Kleine in ihr Bett und lief hinaus. Es lag Schnee und der Junior hatte an den Füßen nur eine Strumpfhose an. Es muss ein toller Anblick gewesen sein, wie Hund, Junior und ich über den verschneiten Rasen rannten... Zwar hatte ich Hausschuhe an, doch gegen den tiefen Schnee hatten sie keine Chance, der März war der Monat der nassen Füße. Als ich mir den Junior schnappte fing er an zu weinen, weil er unbedingt den Hund einfangen wollte. Als auch dieser mit ins Haus kam und wir uns alle wieder beruhigt hatten, gab es trockene Strümpfe und warmen Kakao.
  • Der Junior malte sich mit (glücklicherweise) wasserlöslichen Stiften von oben bis unten an. Dannach durfte er eine Runde in der Wanne planschen.
  • Der Innensack von Juniors Sitzsack riss und so verteilten sich die Styroporkugeln im gesamten Wohnzimmer. Dank Luftzug, Junior, Hund und statischer Aufladung (die Kugeln klebten an Junior und mir, am Staubsauger und am Müllbeutel wie Kletten) dauerte es ganze zwei Stunden bis das Chaos einigermaßen beseitigt war. Noch Tage später tauchten immer mal wieder ein paar Kügelchen auf... Den Sitzsack habe ich vorerst ins Exil geschickt.  
April
Glücksmomente
  • Die Sonne scheint das erste Mal in diesem Monat und beide Kinder, Hund und ich waren gleich nach dem Mittagessen draußen um das schöne Wetter zu genießen.
  • Die kleine Miss greift nach Dingen (Rassel, Stoffpuppe, Beißring) und spielt damit.
  • Die kleine Miss bekam zum ersten Mal Brei und war sehr begeistert davon. Wir lassen es aber langsam angehen, bis jetzt ist sie mittags maximal vier bis sechs Löffel Brei.
  • Der Junior sagt: "bitte", "danke", "der Bär", "essen", "Katze", "trinken" und sein Lieblingswort ist "Trecker". Außerdem macht er "brumbrum" wenn er mit Autos spielt oder Bobby Car und Dreirad fährt.
  • Die kleine Miss hatte das erste Mal ein Kleid an und war den Rest des Tages Papas "Prinzessin".
  • Wir pflückten draußen Blümchen und wollen gar nicht rein, weil das Wetter so schön  war.
  • Der Junior krabbelte zur kleinen Miss ins Bett, um mit ihr zu kuscheln und sie zu kitzeln, beide lachten und quietschten vergnügt.
  • Der Junior zählt alleine bis vier. Kekse, Treppenstufen, Schritte oder wenn ich Knöpfe, z.B. vom Body, schließe. Das haben wir ihm bisher vorgezählt oder mit ihm gemeinsam gemacht.
Schreckmomente
  • Es war kurz nach 7 Uhr,  der Papa war auf den Weg zur Arbeit und der Junior und ich hatten bereits gefrühstückt. Die kleine Miss meldete sich und so gingen wir zurück ins große Familien-Bett. Dem Junior gab ich einige Bücher. Er schnappt sich ein Wimmelbuch und fing auch gleich an darin zu blättern und zu erzählen, während ich das kleine Mädchen stillte... und dabei einsschlief. Wach wurde ich ca. 15 Minuten später, weil ich laute Stimmen hörte und der Hund anfing zu bellen. Die kleine Miss schlief , doch der Junior war verschwunden! Sofort sprang ich aus dem Bett und lief rufend nach dem Junior dem Hund hinterher, runter zur Haustür. Und fand ihn auf der Treppe sitzend - barfuß, nur im Schlafanzug mit einem Ball in der Hand - und die Haustür war zu... Doch die schmutzigen Füße und der Ball (der tags zuvor noch draußen lag) verrieten das er draußen gewesen war.  Am Ende stellte sich heraus, das unsere Vermieter draußen gewesen waren und den Junior zurück gebracht hatten. Seither ist die Haustür immer abgeschlossen und ich schlafe beim Stillen nicht mehr ein, denn das war der Schreck meines Lebens!
Chaosmomente
  • Die kleine Miss hatte einen Impftermin. Das war dem Junior aber relativ egal, er ließ sich einfach nicht anziehen. Meine Ma kam und so versuchten wir zu zweit das widerspenstige Kind anzuziehen, doch alles Bitten und Schimpfen half nicht.  Zwischendurch quengelte auch noch die kleine Miss, ein Blick auf die Uhr zeigte, dass wir schon spät dran waren. In einem relativ ruhigen Moment rief ich beim Kinderarzt an um den Termin zu verschieben. Wir hatten aber Glück und bekamen einen Termin zwei Stunden später. Nach dem Anruf ließ sich der Junior anziehen, die kleine Miss beruhigte sich und so kamen wir entspannt beim Kinderarzt an.
  • Der Junior bekam beim Einkaufen in zwei Läden mehrere Trotzanfälle. Zuerst wollte er in ein Lager laufen, als wir ihn davon abhielten, rollte er sich brüllend am Boden. Der Liebste ging mit ihm nach Draußen, bis er sich wieder beruhigt hatte und als wir im zweiten Laden einkauften räumte er plötzlich Würstchengläser aus einem Regal. Als der Papa ihn daran hinderte bekam der Junior wieder einen Trotzanfall und rannte wütend zu den Eiern... Es ist nichts kaputt gegangen, letztendlich ist der Papa mit ihm aus den Laden geflüchtet und ich habe den Rest eingekauft. Übrigens findet die kleine Miss die Trotzanfälle des Juniors sehr interessant, sie schaut dann immer erstaunt und fängt manchmal sogar an zu lachen.  

Montag, 15. April 2013

10 Blogpost













Am Wochenende und heute habe ich gelesen und zwar viele von euren Blogpostings. Einige sind in meinem Kopf hängen geblieben, haben mich inspiriert, mich zum Nachdenken gebracht oder ich fand die Ideen einfach genial einfach. ;-) Schaut mal hier:

Gegen Chaos
Ganz easy, so mache ich es auch und es funktioniert! Nebenbei Ordnung schaffen. aufgeräumt

Vorurteile und Klischees I
Back to the roots... Unmöglich? nicestthings

Vorurteile und Klischees II
Ein Blogpost über Schubladendenken, zum Nachdenken... und zum Umdenken?  alltags-adrenalin
 
Der Ton macht die Musik
Wenn Eltern starke Nerven brauchen. mondgras
 
Easy-Peasy-Gebäck
Lecker, lecker... Auch mal Öhrchen knabbern? überallunirgendwo
 
5 Minuten-Kuchen
Wird ausprobiert! Der Kuchen aus der Mikrowelle. behyflora
 
Staunen I
Wer hätte es gedacht? In jedem von uns steckt ein kreatives Wesen. was-eigenes
 
Staunen II
Wunderschön... Mondwanderung. knusperzwergundfeenstaub
 
DIY I
Die Grill-Saison kann starten! mamagie
 
DIY II
Upcycling, lernen und spielen anstatt Ab-in-den-Müll... elternvommars
 


Dienstag, 26. März 2013

Helden des Alltags


ROBOTI liebt die Helden des Alltags und zeigt jeden Dienstag was "ihren täglichen Trott" verschönert.
 
Ich hatte ja schon einmal in meinem Post Was kann es schöneres geben von dem Happy Apple erzählt. Er ist wirklich einer meiner liebsten Alltags-Helden. Er steht bei uns am Wickeltisch und fasziniert uns Tag für Tag mit seinem Klang. 

Das erste Mal habe ich einen Happy Apple gesehen, als ich mit dem Junior im Sommer 2010 zur Krankengymnastik musste. Es war Liebe auf den ersten Blick! Für den Junior gab es bei der Krankengymnastik nur noch ein Teil was für ihn noch schöner war... Weihnachtsbaumschmuck - eine glänzend-dunkelgraue lange Perlenkette. Ok, die machte auch schöne Geräusche aber nicht so schön wie der Happy Apple mit seinem "klingklangkling", außerdem hatte er noch dieses strahlende Lachen im Gesicht! Und so begann eine monatelange Suche im weltweiten Netz, mit dem Ergebnis das ich es aufgab. Fisher Price brachte die Äpfel in den 70'er Jahren auf den Markt. Es werden öfter mal welche bei Ebay (meißt aus den USA) angeboten, doch die Äpfel sind heiß begehrt und schneller weg, als man "Happy Apple" überhaupt sagen kann.

Letztes Jahr, irgendwann in der Weihnachtszeit, war ich zu Besuch bei meinen Eltern, als der Postbote an der Tür klingelte. Meine Ma öffnete und nahm ein kleines Päckchen entgegen. Strahlend kam sie zurück und schüttelte das Päckchen.... "klingklangkling"! Im ersten Augenblick war ich total überrascht und konnte es nicht nicht glauben und während meine Ma das Päckchen öffnete bin ich vor Freude ausgeflippt!

An Weihnachten bekam dann unser kleines Mädchen einen roten Apfel von seinen Großeltern geschenkt. Und obwohl er einige Macken hat, ihm die Blätter fehlen und er gar nicht für mich war, so war er für mich dennoch das schönste Weihnachtsgeschenk!

Samstag, 23. März 2013

Die Ruhe nach dem Sturm



Seit vier Monaten ist nun das kleine Mädchen bei uns. Vier Monate! Aus dem kleinen zarten Babymädchen ist ein kleiner Wonneproppen geworden. Ihre Maße: 
Geburtsgewicht: 3150 g
U2 (3. Lebenstag): 3030 g, 51 cm
U3 (4. Lebenswoche): 3685 g, 52 cm und am Montag war die 
U4 (4. Lebensmonat): 7100 g, 62 cm! 
Wahnsinn, oder? Im Januar hatte ich hier darüber berichtet, dass die kleine Miss ab und an mit Flasche zugefüttert wurde... Ha, nach dem Post war es vorbei mit der Flasche! Ein paar Tage dannach habe ich sie öfter mal dauergestillt. Diese Tage gibt es auch immer noch hin und wieder und dann schwups... gibt's Milch ohne Ende. Und wohin führt das Ganze? Sie hat nun leichtes Übergewicht, doch meine Pfunde sind dagegen überraschender Weise so schnell gepurzelt, sodass ich schon jetzt wieder das Gewicht erreicht habe, welches ich vor der Schwangerschaft hatte. Schöner Nebeneffekt!

Manchmal schaue ich meine beiden Kinder an und wunder mich, wie schnell die Zeit geflogen ist. Gerade noch war der Junior mein kleines Baby! Er fing doch erst vorheriges Jahr, im Januar, mit dem Laufen an und nun hüpft, springt und klettert er wie ein Wilder durch die Gegend. Wenn ich mir nun vorstelle, dass das kleine Mädchen ggf. am Ende des Jahres ebenfalls läuft... Menno, wieso werden die so schnell groß?! 
Hach, natürlich sollen die Zwei groß werden, denn es ist ja auch sehr spannend und schön mitzuerleben wie ein kleiner Mensch Schritt für Schritt für das Leben lernt. Dinge die für uns "Großen" so selbstverständlich sind. Treppen hoch und runter laufen, mit Besteck essen, aus einem Becher oder durch einen Strohhalm trinken, Kopf in Bauchlage heben, nach Dingen greifen und sie festhalten... Durch die Kinder lebe ich viel bewusster aber nicht unbedingt perfekter. 

Die letzten Wochen waren hier manchmal sehr anstrengend. Zwei kleine Kinder zu haben ist doch noch etwas ganz anderes, als wenn man nur ein kleines Kind hat. Ich liebe meine Kinder von ganzem Herzen und mein Wunsch war von Anfang an beiden Kindern, Haushalt und allem Drumherum gerecht zu werden. Leider musste ich öfter mal feststellen, dass dies in manchen Situationen oder gar an manchen Tagen nicht gelingt. Daran habe ich anfangs sehr zu knabbern gehabt und ich musste lernen, dass es in Ordnung ist, wenn nicht immer alles perfekt ist.  
Der Junior ist wirklich ein Wirbelwind, momentan öfter mal sehr trotzig und glänzt ständig mit "kreativen" Einfällen, auf die ich auch gerne mal verzichtet hätte. Nein, langweilig wird es hier nicht! :-) Die kleine Miss schläft schon seit Wochen nachts durch, was natürlich traumhaft ist. Doch dafür ist sie natürlich tagsüber sehr aktiv und möchte viel beschäftigt werden (gut das ich eine Trage habe). Hinzu kam außerdem, dass wir seit Anfang Februar ständig krank waren, der Abschluss war nun die Bronchitis, die die kleine Miss und mich beinahe ins Krankenhaus brachte. 
Zu einer Freundin, die ihre Kinder alleine erzieht, meinte ich mal, dass ich es echt bewundere wie sie Kinder, Job und Haushalt unter einem Hut bekommt. Sie meinte darauf, dass ihre Kinder ja auch schon etwas älter sind, zum Kindergarten und zur Schule gehen und momentan eher mein Part viel anstrengender wäre... Mh, wirklich? 
Manchmal durfte ich mir Dinge zur Kindererziehung ("Wieso spricht der Junior noch nicht soviel?" "Der braucht doch jetzt keinen Schnuller mehr...") und zur Ernährung vom Töchterchen anhören ("Deine Milch ist doch nicht mehr gut...", "Die Milch reicht doch nicht mehr..."), die ich lieber nicht gehört hätte. 
Dann gab es Tage da wollte ich die Welt ausblenden und habe mich mit den Kindern in unsere vier Wände verkrochen, das Winterwetter war daran auch nicht ganz unschuldig. Das waren dann unsere "Kuscheltage"! Im Haushalt machte ich nur das Nötigste und ansonsten wurde wirklich viel gespielt, gelesen und gekuschelt oder auch mal Biene Maja und Laura Stern geschaut. Das war sehr erholsam und entschleunigte den anstrengenden Alltag. 

Seit einigen Tagen ist hier endlich so etwas wie Ruhe eingekehrt, man könnte auch Routine sagen. Das gefällt uns sehr gut und so langsam kribbelt es in mir, ich möchte endlich warmes Frühlingswetter, Sonne, duftende Blumen und mit den Kindern und dem Hund viel Zeit draußen verbringen! Die Sonne hat sich heute schon einige Male blicken lassen, der Neuschnee von vorgestern ist nahezu verschwunden und so konnte ich sogar schon die ersten Blumen im Garten entdecken. Es kann nur besser werden!  

Habt ein schönes Wochenende ♥

Mittwoch, 20. März 2013

Besondere Momente im Februar


Puh, es geht schon wieder dem Monatsende entgegen! In diesem Monat war bei uns viel los. Soviel, dass ich kaum Zeit zum Schreiben hatte. Doch ich war nicht untätig, ganz und gar nicht, dass könnt ihr mir glauben. :-) Es wurde fleißig gebastelt, dekoriert und umgeräumt und dass möchte ich  euch natürlich nicht vorenthalten. So werde ich euch davon ein Stück nach dem anderen servieren... ;-) 

Mit Kindern erlebt man so einiges, hier erzähle ich euch welche Momente im vergangenen Monat für uns unvergesslich waren! Das hatte euch ja im letzten Monat so gut gefallen. Nun bin ich diesmal ein wenig spät dran, also lasst uns keine Zeit mehr verlieren - enjoy!
Glücksmomente
  • Die kleine Miss findet es ganz toll wenn man grrrrrrrr und brrrrrr macht.
  • Der Junior baute und kochte abwechselnd mit Küchenutensilien.
  • Die kleine Miss war einen Tag lang sehr anhänglich und wollte am liebsten den ganzen Tag nur mit Mama kuscheln. Nur macht sich der Haushalt ja leider nicht von alleine... also ging es ab in die Trage, dort ist sie dann zufrieden eingeschlafen.
  • Der Junior kuschelte sich an die kleine Miss und nahm ihre Hand in seine.
  • Valentinstag. Der Liebste und der Junior kamen mir Freudenstrahlend und jeder mit einem Blumenstrauß in der Hand, entgegen. Als erstes streckt der Junior mir seine Blumen entgegen. Ich bin auf die Knie gegangen und dann hat er mir eine Kuss gegeben und die Arme um meinen Hals geschlungen... ♥
  • Das haben wir noch nie beobachten können: Unsere drei Vierbeiner, (die sind ja auch unsere "Kinder"), liegen aneinander gekuschelt zusammen. Links die Katze, in der Mitte der Hund und rechts der Kater, der auch noch laut und hingebungsvoll schnurrte.
  • Die kleine Miss lacht jetzt "haha"!
  • Der Junior baute gemeinsam mit dem Liebsten, ganz begeistert  riesige Lego-Türme, die dann eine Runde nach der anderen auf dem Lego-Zug fuhren bis es krachte.
Schreckmomente
  • Wir sind mit beiden Kindern, Hund und Kater zum Tierarzt gefahren, denn der Kater sollte kastriert werden. Dort angekommen, bin ich mit dem Katerchen ausgestiegen, der Liebste wollte mit den Kindern und dem Hund im Auto warten. Doch kurz darauf stand auch er mit den Kindern in der Praxis. Der Junior war sehr unruhig geworden, weil er wissen wollte wohin ich mit dem Kater gehe.
Chaosmomente
  • Der Junior isst gerne hartgekochte Eier. Also holte er die (rohen) Eier aus dem Kühlschrank und schaute nach ob nicht auch ein hartgekochtes dazwischen lag, dass gab natürlich eine ordentliche Portion Rührei. 
  • Der Junior badete eine kleine Spielzeug-Ziege in seinem Becher mit Sojamilch. Der Liebste dazu: "Das ist eine Öko-Ziege!"
  • Rührei #2.
  • Der Junior hatte mit einem Kugelschreiber auf der Sitzfläche von einem Holzstuhl gemalt. Dank der schnellen Tipps via Instagram von Maya war der Stuhl schnell wieder sauber. Was geholfen hat? Ein spezieller Schmutzradierer.
  • Hund und Junior standen nebeneinander und schauen mich mit Unschuldsmienen an. Neben ihnen lag eine leere Salami-Verpackung. 
  • Als ich das kleine Mädchen stillte, kamen verdächtige Geräusche aus der Küche... Der Junior experimentierte mit Pulver. Am Tag zuvor war es Couscous gewesen. Da ich mir diese Art von Chaos zukünftig ersparen wollte, räumte ich nach dem Sauber machen die halbe Küche um. Bis jetzt ist Ruhe... :-)

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